Man erntet, was man sät

Im April hatte ich ja unsere kleinen Pflanzenzöglinge gezeigt, die bei uns auf dem Fensterbrett wuchsen. Nach den Eisheiligen durften die Pflänzchen nach draußen umziehen  und haben sich prächtig entwickelt. Es sind riesige Tomatenpflanzen daraus geworden, die jeden Abend leckere Tomaten zu unserem Abendbrot beistreuern. Die beste Ausbeute waren an einem Tag fünfzig (50!) kleine Tomaten.

Auch der Hokaido-Kürbis ist super gewachsen und hat uns fünf tolle Kürbisse beschert. Die Paprika ist noch grün, wir warten noch darauf, daß sie sich rot färbt, dann werde ich auch davon berichten. Mit den Erdbeeren und Heidelbeeren hatten wir nicht ganz so großen Ernte-Erfolg wie mit dem Rest; die Heidelbeeren hatten insgesamt nur etwa 30 Früchte und die Erdbeeren werden immer von Vögeln angeknabbert, da müssen wir uns für’s nächste Jahr etwas einfallen lassen. Wer Tipps hat, wie man die frechen Erdbeerknabberer abschreckt, immer her damit.

Unser grüner Daumen

In diesem Jahr sind mein Mann und ich erstmals unter die Hobby-Pflanzenzüchter gegangen. Wir möchten auf unserem Balkon Tomaten, Paprika, Erdbeeren, Salat, Hokaido-Kürbisse und eventuell Topf-Heidelbeeren anpflanzen. Die Tomaten, Paprika und Kürbisse haben wir bereits im März als kleine Samenkörner eingepflanzt und sind ganz begeistert, wie sie sich bisher entwickelt haben. Bei so schönem Wetter wie heute dürfen unsere kleinen grünen Freunde auch schon mal probehalber auf den Balkon und sich an ihre neue Umgebung gewöhnen. Nach den Eisheiligen werden sie dann in große Töpfe umgepflanzt und ich werde berichten, wie sich unser Naschbalkon entwickelt und ob wir denn auch das ein oder andere Früchtchen ernten können.